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11 Gründe für einen Speiseplan

Frau kommt nach Hause. Sie ist voll bepackt mit Paketen.

Stell dir vor: Du kommst am Abend von der Arbeit nach Hause. Du bist wieder vollbepackt mit Taschen und irgendwelchem Kram. Beim Ausziehen der Schuhe knurrt bereits dein Magen. Einen Moment später stehst du frustriert vor dem offenen Kühlschrank. Und dann stellen deine Kinder die Trigger-Frage:

Was gibt’s zu essen?

jede Familie, immer

Du bist zu kaputt, um kreativ zu sein und zu hungrig, um Kochbücher zu wälzen. Also gibt es wieder „das Übliche“.

Im hektischen Alltag fällt es oft schwer, abwechslungsreich und gesund zu kochen. Oft sorgt ein Mix aus Zeitmangel und Bequemlichkeit dafür, dass die Wahl immer wieder auf dieselben Gerichte oder Fertig-Alternativen fällt. Essen wird zum notwendigen Übel.

Mach Kochen zur Alltagsfreude

Wie kommst du also raus aus diesem Trott? Die Antwort ist so leicht wie anspruchsvoll: Mache dir einen Plan.

Dafür gibt es verschiedene Methoden vom fertigen Wochenplan über Kochboxen bis hin zu einer Speiseplan-Routine die genau auf dich abgestimmt ist. Einsteiger-Tipp: Mit meinem Test findest du in nur 5 Fragen heraus, welcher Planungs-Ansatz der richtige für dich ist.

Speiseplanung mit Kochbüchern und Einkaufsliste
Mache jetzt den Test und finde die passende Speiseplanungsmethode für dich.

Slide 11 starke Gründe
–JETZT–
einen Speiseplan anzulegen.
Noch nicht überzeugt?

#1 Mental Load reduzieren

Es gibt einen festen Termin an dem du dich um die Speiseplanung kümmerst und den Rest der Woche brauchst du keinen Gedanken daran zu verschwenden! Auf die Frage „Was gibt es heute zu Essen?“ kannst du ganz entspannt auf den Plan verweisen.

#2 Zeit sparen

Ich will ehrlich sein: Gerade am Anfang kann die Planung durchaus etwas zeitaufwendig und lästig sein. Trotzdem lohnt sich die Investition. Die Zeit kriegst du wieder zurück. Mit ein bisschen Routine wirst du beim Planen immer effizienter und schaffst einen Wochenplan in unter 10 Minuten.

Wenn du dich für für einen meiner fertigen unendlichen Speisepläne entscheidest, geht es sogar noch flotter. Hier erkläre ich dir wie das geht. Zum Artikel „Instant-Speiseplan„.

Nicht nur bei der Planung, sondern auch im Supermark sparst du viel Zeit. Aus einem guten Plan resultiert ein klarer Einkaufszettel. Nun arbeitest du zielgerichtet die Punkte deiner Liste ab, statt darüber nachzudenken welche Zutaten für die Lasagne du zuhause hast und welche du einkaufen musst.

Einkaufszettel schreiben mit unendlichem Speiseplan bei einer Tasse Tee

#3 Nur 1x die Woche einkaufen

Dein Speiseplan gibt dir alle benötigten Zutaten für die Woche vor und die kannst du alle in einem Rutsch einkaufen. Durch die schriftliche Einkaufsliste wirst du auch nie mehr wichtige Zutaten vergessen.

Ja es gibt 1 oder 2 Sachen, die keine ganze Woche frisch bleiben. Aber diese verplanst du einfach am Anfang oder frierst sie ein. Das Steak morgens aus der Kühltruhe zu legen ist auf jeden Fall entspannter als nach der Arbeit – evt. sogar mit hungrigen Kindern im Schlepptau – nochmals in den Supermarkt zu hetzen.

Zusatz-Tipp:
Prüfe ob ein Supermarkt in deiner Nähe liefert. Dann kannst du während der Speiseplanung direkt alles nötige in den digitalen Einkaufswagen packen. Das mache ich in besonders stressigen Wochen gerne so.

Einkäufe stehen in Papiertüten vor der Wohnungstür

#4 Nichtmehr alles alleine machen

Kannst du auf die Frage „Was möchtest du heute essen?“ kein „Egal!“ mehr hören?

Bist du es auch Leid eine Stunde später dann „Das schmeckt mir nicht!“ zu hören?

Sich spontan ein Gericht zu wünschen ist nicht so leicht. Und dann müssen die Zutaten ja auch noch da sein. Leichter wird es, wenn du deiner Familie etwas Zeit dafür gibst. Mach es zu einem festen Ritual:  Jeder darf sich bis zum Planungstag ein einfaches Gericht wünschen, welches dann auch wirklich auf dem Speiseplan landet. Das gibt dir noch immer genug Flexibilität in der Planung – aber alle sind involviert und haben Einfluss.

Außerdem sind klar definierte Aufgaben einfacher zu delegieren. So kann dein Partner das Einkaufen übernehmen oder dein 15-jähriger Teenie auch schon Mal die Kartoffelsuppe nach Omas Rezept vorbereiten. Mehr zum Thema findest du auch in diesem Artikel [Link Artikel Beteiligte]

#5 Abwechslungsreicher kochen

Denkst du auch an Nudeln mit Tomatensoße, wenn du spontan und schnell etwas zu Essen auf den Tisch bringen musst? Gibt es das deswegen auch Mal 2x die Woche?

Bei der Erstellung eines Speiseplans werden dir Wiederholungen automatisch auffallen und du hast die Möglichkeit eine Alternative auszusuchen. Mit ein bisschen Übung hast du schnell ein Repertoire an guten Optionen beisammen die du in etwas größeren Abständen wiederholen kannst.

#6 Gesünder kochen

Ab und an brauchen wir sie alle: die Tiefkühlpizza. Doch auf Dauer ist die Ernährung mit solchen Produkten alles andere als ausgewogen und gesund.

Genauso wie die Wiederholungen, werden dir beim Planen auch ungesunde Gerichte ins Auge stechen und du kannst ganz einfach steuern wie häufig Fertiggerichte und Fast-Food auf eurem Tisch landen. Mit ein klein wenig Recherche findest du auch schnelle und gute Alternativen.

#7 Nicht jeden Tag kochen müssen

Der Zauber eines Gefrierschankes: Wenn du wöchentlich ein Gericht in doppelter Menge kochst und die Hälfte einfrierst, hast du auch jede Woche ein Gericht vorrätig, welches du nur aufwärmen musst. Diesen Trick kannst du natürlich auch mehrfach die Woche anwenden oder noch größere Mengen vorkochen. Hauptsache du nutzt diese Zeitersparnis für etwas Schönes 😉

#8 Endlich neue Rezepte testen

Eine Frau beim Kochen

Hast du auch eine Pinterest-Wand voller Rezepte die du noch nie ausprobiert hast? Oder Kochbücher die im Regal verstauben?

Wenn du erstmal angefangen hast regelmäßig deinen Essensplan anzulegen, wird es auch leichter neue Gerichte einzuplanen. Aber Achtung: Übernimm dich nicht. 1-2 neue Rezepte in der Woche sind meist ausreichend.

#9 Küchengeräte voll ausnutzen

Mal ehrlich: Hast du auch einen Dampfkochtopf der kaum benutzt wird? Oder eine teure Küchenmaschine? Einen Dampfgarer? Einen Kontaktgrill?  Auf der Suche nach Inspiration für deinen Speiseplan bekommen diese Gadgets endlich wieder eine Daseinsberechtigung.

#10 Kühlschrank putzen wird zum Klacks

Nach einem Einkauf ist er der Kühlschrank rappelvoll – keiner von uns hat da die Muse ihn ganz auszuräumen. Aber am Tag vor dem nächsten Wocheneinkauf ist er nahezu leer. Eine super Gelegenheit nochmals auszumisten und schnell durchzuwischen.

Junge Frau wischt einen Kühlschrank aus.

#11 Geld sparen und nachhaltiger leben

Wer ungeplant in den Supermarkt geht, kauft immer zu viel. „Zur Sicherheit“. Oft weiß man noch nicht, was man mit der einen oder anderen Zutat konkret machen möchte – und genau diese Paprika schimmelt dann klammheimlich in der Kühlschrankschublade vor sich hin.

Nicht so mit einem Speiseplan. Aus diesem folgt nämlich auch eine konkrete Einkaufsliste. Und diese hilft dir die richtigen Zutaten in den richtigen Mengen einzukaufen.

So kaufst bewusster ein und wirfst weniger weg. Das ist nachhaltig und schont die Haushaltskasse.

Du bist überzeugt?
Dann starte jetzt mit der Planung!

Speiseplanung mit Kochbüchern und Einkaufsliste

Welcher Speiseplan passt zu dir?

Finde heraus welche Methode zur Essens-Planung für dich die Richtige ist.

Einkaufszettel schreiben mit unendlichem Speiseplan bei einer Tasse Tee

Der instant Speiseplan

Die Fertig-Lösung für alle die keine Zeit oder Muse haben sich etwas selbst auszudenken.

Speiseplanung mit Rezeptkärtchen und Speiseplanungs-Board

Das Menü-Board

Wenn es mindestens so viel Dekoelement wie Plan ist: die Variante für Decorganizing-Fans.

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